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Holz- und Bautenschutz
steht als Sammelbegriff für Maßnahmen zum Schutz von Bauwerken vor baustoffschädigenden Umwelt- und Produktionseinflüssen und zur Gewährleistung der Bauwerksfunktionen. Zum Holz- und Bautenschutz gehören deshalb die Tätigkeitsbereiche:

  • Bauwerksabdichtung
  • Korrosionsschutz
  • Holzschutz
  • Wärmeschutz
  • Schallschutz
  • Brandschutz

Holzschutz

Holz ist unser ältester Baustoff.

Wenn von Holz die Rede ist, spricht man schnell auch von Holzschädlingen, also von Schwämmen, Pilzen, Fäulnis, Holzwürmern, ja sogar von Nässe und Sonne.

Daß es sich bei diesen Schädlingen eigentlich um Nützlinge handelt, denen die Natur vor Millionen von Jahren die Aufgabe des Recycling zugewiesen hat, bleibt dann gänzlich unberücksichtigt.

Holzschädlinge sind Recycler, die totes Holz - und Bauholz ist ja tot - wieder in den Kreislauf der Natur zurückführen. Daß es für sie keinen Unterschied macht, ob ein totes Stück Holz auf dem Waldboden liegt oder als Fenster, Deckenbalken oder Dachstuhl verbaut wurde, ist nur allzu verständlich.

Wußten Sie, daß die Sonne ein natürlicher Holzfeind ist?

Der Grund: Das UV-Licht baut den wichtigen Holzinhaltsstoff Lignin ab, der Regen wäscht ihn heraus, die Holzoberfläche wird häßlich und runzelig und rissig. Und ist nun richtig offen für Feuchtigkeit und Nässe.

Feuchtigkeit und Nässe sind keine direkten Angreifer, wohl aber die Wegbereiter für das Zerstörungswerk pflanzlicher Schädlinge; denn Pilze und Fäulnis können nur leben, wenn Holz ständig feucht ist.

Und wie steht es um das Holz im Haus?

Zu den häufigsten Ursachen eines Schwammbefalls gehören Schäden an der Bausubstanz, die nicht rechtzeitig behoben werden:

Undichte Dächer, verstopfte oder defekte Regenwasserabflüsse und Entwässerungsanlagen, Rohrbrüche, übergelaufene Waschmaschinen und Geschirrspülautomaten, feuchte Keller.

Zu den wichtigsten pflanzlichen Holzschädlingen gehören Schwämme und Pilze. Sie zerstören das Holz, indem sie die Zellulose (Braunfäule), das Lignin (Weißfäule) oder beides abbauen.

Die drei häufigsten im Gebäude bzw. unterm Dach vorkommenden Bauholzpilze sind der "Echte Hausschwamm", "Braune Kellerschwamm oder Braune Warzenschwamm" und "Weiße Porenschwamm".

Bekämpfungsmaßnahmen gegen "Schwamm" dürfen nach DIN 68000 Bl. 4 nur qualifizierte Fachleute, Fachfirmen durchführen.

Ob es sich nun um eine fachmännische Beratung, um eine vorbeugende Maßnahme oder um eine befalls- und objektgerechte Bekämpfung und Sanierung handelt, sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner.

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